Franz Alt! Bahn fahren nein danke!Franz Alt preist in seinen neuesten Werk das Bahnfahren an. Doch für viele Pendler ist Bahnfahren eine Horrorvorstellung weil keine Zeit mehr für die Familie übrig bleibt.
Wenn ich zu einem Vortrag von Baden-Baden nach München Heute nicht mehr wie früher mit dem Auto, sondern bequem, billig und sicher mit der Bahn fahre, dann ist das kein Verzicht, kein Opfer und keine Askese, sondern lediglich etwas gescheiter als früher und umweltschonender dazu. Wenn ich unsere Tochter Christiane in Hamburg mit der Bahn statt mit dem Auto besuche, dann spare ich Zeit, Geld und Nerven, gehe vernünftiger mit meinem Geist und Körper um - und mit der Umwelt.
Wenn ich unterwegs bin, dann meist nicht nur zu einem Vortrag. Da gibt es eventuell schon auf dem Weg Besuchsziele. Bei einer typischen Fahrt von mir von Salzburg nach München werden 3 bis 4 verschiedene Ziele angefahren. Wenn das erste Ziel eine Messe ist, dann heißt es voll bepackt mit Stativ und Weitwinkeladapter zusätzlich am Gürtel auszusteigen. Die restlichen Besuche in München alle voll bepackt bewältigen? Spät in der Nacht auf dem Salzburger Bahnhof ankommen und dann noch einen Bus nach Gartenau finden? Für manche mag der Zug das ideale Verkehrsmittel sein. Aber das hat absolut nichts zu tun mit den jetzt steigenden Ölpreisen. Es wird bald aufladbare Hybridautos geben, die im Energieverbrauch pro Personenkilometer der Bahn ebenbürtig sind. Mit einem aufladbaren Hybrid mit 200km Reichweite und an jeden Parkplatz vorhandene Starkstromanschlüße zum Akku laden könnte ich sogar eine Münchenfahrt rein elektrisch abwickeln. Mit Strom vom Photovoltaikdach meines zukünftigen Hauses. Für mich gilt daher:
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