Fraunhofer Institut Studie Elektromobilität

Was bringt ein Forschungsinstitut dazu in einer Studie zu Elektroautos unwissenschaftlich zu arbeiten? In welchen Auftrag wird Elektromobilität klein studiert?



Gehen wir einmal in der Langfassung der Studie auf Seite 52. Da ist Tabelle 4-11: Antriebsarten pro Segment für diese Studie.

Da steht 20 kWh Akku bei Kleinwagen für reine Elektroautos. Das entspricht der Marktsituation. Aber da steht auch "Groß". Unter groß verstehe ich die Oberklasse, Luxusautos, die Premiumklasse. An welches Fahrzeug denkt man bei Luxusauto, Premiumklasse und Elektroauto? Tesla-S und sonst gar nichts. In dieser Klasse gibt es nur den Tesla-S. Doch in der Tabelle steht bei groß 28 kWh.

Wie kann man in der Tabelle für große Autos nur 28 kWh Akku eintragen? Der Tesla S wurde ursprünglich wahlweise mit 40, 60 und 85 kWh Akku angeboten. Doch weil die Nachfrage nach der 40 kWh billigst Variante viel zu klein war, wurde diese von Tesla gestrichen.

Also wenn man in der Luxusklasse schon keine Elektroautos mit 40 kWh Akku verkaufen kann, wie kommt der Verfasser der Studie auf 28 kWh?

Ich habe deswegen mit Patrick Plötz, einem der Verfasser der Studie, am 17. September 20 Minuten telefoniert. Seine Behauptung: Diese Zahlen sind mit BMW, Mercedes und VW abgesprochen. Wie viele Elektroautos der Luxusklasse haben diese Hersteller 2013 an Kunden geliefert? Kein einziges. Warum fragt man in einer Studie über Elektroautos Hersteller die bei Elektroautos in der Oberklasse keinerlei Marktpräsenz haben? Warum fragt man nicht beim Branchenführer?

Die Antwort ist auf Seite 161 Tabelle 7-7: Übersicht der angekündigten Elektrofahrzeuge nach Marken. Wo ist in der Tabelle der BYD e6, das erfolgreichste Elektrotaxi der Welt? Wo ist in der Tabelle der BYD K9 Bus, 12 m Klasse für ÖPNV? Wo ist in der Tabelle Tesla?

Dazu fällt nur das Pippi Langstrumpf Lied ein: "Wir machen uns die Welt Widdewidde wie sie uns gefällt ...."

  Erwünschte Resultate


Die Antwort ist eindeutig. Das kann nur damit erklärt werden, dass die Studie erwünschte Resultate haben sollte. Welcher Politiker arbeitet sich schon in die Langfassung mit 217 ein? Der überfliegt die Kurzfassung und kommt nie dahinter auf welche Weise die Studie manipuliert wurde.

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Diese extrem manipulierten Studien sind ein Teil der Strategie mit der Deutschland zu Detroit gemacht wird.



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