Klimaanlage im Auto kritisch betrachtet

Extrem kalte Zugluft im Auto schafft für empfindliche Menschen gesundheitliche Probleme. Ein weiteres Musterbeispiel wie billige Energie immer wieder zu billigen Pfusch führt.



  Der Mehrverbrauch fällt doch niemanden auf


Im Zeichen dieser Prämisse stand die Entwicklung der Klimaanlage für Autos. Die Lösung ist eine mit aller Härte gegen die Käufer und Autofahrer durchgezogene Pfuschlösung.

Das Auto parkt, die Sonne brennt auf das Dach und durch die Scheiben in den Innenraum. Mehrere 100 kg Masse werden auf über 50 Grad aufgeheizt. Um einen komfortablen Innenraum zu schaffen müssen diese mehreren 100 kg Masse wieder abgekühlt werden.

Am besten wäre ein Kappilarrohrsystem im Armaturenbrett, Dach und Türen. Die aufgeheizte Masse mit einer Kühlflüssigkeit direkt an Ort und Stelle wieder herunter kühlen. Dazu die Zuluft leicht temperiert in den Innenraum blasen. So würde professionelle Klimatechnik aussehen, die Rücksicht auf Mensch und Energieverbrauch nimmt.

  Fahrzeugdach mit kalter Luft kühlen


Da ist der Luftauslass im Armaturenbrett. Weit davon entfernt ist die Innenseite des 60 Grad heißen Autodachs. Das soll gekühlt werden damit es nicht mehr durch Infrarotabstrahlung den Passagieren ein unangenehmes Wärmegefühl gibt.

Dazwischen sind die Passagiere in eisiger Zugluft. Empfindliche Menschen können im Sommer nach einer längeren Autofahrt Schnupfen und Husten haben.

Eine professionelle Lösung würde wesentlich weniger Energie verbrauchen, aber pro Auto vielleicht einige Stunden mehr Arbeitszeit erfordern.

Hier wäre sinnvolle Arbeit für die zehntausenden gekündigten Mitarbeiter der Automobilindustrie. Aber solange Energie so billig und menschliche Arbeit so teuer ist, müssen wir uns mit der gegenwärtigen Pfuschlösung abfinden.


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