Deutschland: Milliarden EUR Steuergeld unnötig gezahlt

Viele Selbstständige und andere Fahrer von Firmenautos führen kein Fahrtenbuch. Die Folge davon, mehrere Milliarden EUR pro Jahr unnötig gezahlter Einkommenssteuer.



  Leicht über 5000.-EUR pro Jahr zuviel Einkommenssteuer


Gerade teure Autos sind überproportional häufig als Firmenautos angemeldet. Zum Beispiel 62% aller Porsche. Kann man sich Vorstellen, daß ein Porschebesitzer lässig vorfährt und dann nach Kugelschreiber und Fahrtenbuch kramt und dann mit der Sorgfalt eines Buchhalters Fahrtziel und Reisegrund kritzelt? Nein! Das ist unvorstellbar. Bei einem 125.000 EUR Auto schlägt dies mit 15.000,-EUR Einkommenssteuerhinzurechnungsbetrag zu Buche.

Bei 80% nachweisbarer Firmennutzung und 42% höchster Steuersatz macht dies 5.040,--EUR unnötig gezahlter Einkommenssteuer.

  Steuerschätzung


  • 4 Millionen Firmenautos, bei 50% wird kein Fahrtenbuch geführt
  • 25.000,--EUR durchschnittlicher Neuwert
  • 30% Grenzsteuersatz und 80% betriebliche Nutzung
Gibt 1.440.000.000,--EUR

  Der Ruf nach dem elektronischen Helferlein


Über eine Milliarde EUR unnötig gezahlter Steuern, einfach weil es lästig ist ständig vor dem Aussteigen alles ins Fahrtenbuch einzutragen. Das schreit förmlich nach einer Werbekampagne:

"Unser Produkt kostet x EUR, macht Spaß, führt Sie immer ans Ziel und erspart Ihnen y EUR Einkommenssteuer weil es Ihnen hilft ein Fahrtenbuch nach den Vorschriften des deutschen Finanzamts zu führen".

Doch den Ruf nach dem Kundennutzen erhörte nur ein einziger Hersteller: Becker.