Sprungkosten bei schlecht ausgerüsteten AutosEin Navigationssystem im Firmenauto ist Pflicht, wenn ständig neue Ziele angefahren werden müssen. Fianziert kostet es unter 25.-EUR pro Monat, doch wenn man es nicht hat.
21 September 1994. Ein wichtiger Termin mit dem weltberühmten Designer Coliani in einem Hotel in Köln. Das Handschuhfach des Renault Espace TDX ist bis obenhin mit Stadtplänen gefüllt. Einer davon ist der Kölner. Im übrigen, wo würde man in den Minifächern meines neuen Seat Alhambra soviel Stadtpläne unterbringen? Doch dann kommt der entscheidende Fehler. Die Fahrbahn teilt sich überraschend in eine Tunnteleinfahrt in der Mitte und ich bleibe rechts, doch rechts geht es unwiderruflich auf eine Rheinbrücke. 20 Minuten stehe ich im Stau auf der Rheinbrücke bevor ich auf der anderen Seite umdrehen kann und wieder zurück auf den rechten Weg komme. Solche Vorfälle sind die möglichen extremen Sprungkosten von Autos ohne GPS. Aber was so durchschnittlich in einer Stadt passiert in der man schon über 100 mal war, zeigen die ersten Ergebnisse mit dem GPS System in München. Bei Anfahrten zu neuen Zielen in so einer von vielen Besuchen bereits etwas bekannten Millionenstadt kann man ohne Navigation etwa im Durchschnitt rechnen:
Wer heute betrieblich ohne Navigation unterwegs ist hat von Kostenrechnung einfach keine Ahnung. |

