Anweisungen an den Fahrschüler

Fahrlehrer sollten sich an modernen Autonavigationssystemen orientieren was die Anweisungen an die Fahrschüler angeht. Der Schüler wird durch zu späte Anweisungen verunsichert.



Auch der beste Autofahrer ist gestresst, wenn er vom Beifahrer im letzten Moment Anweisungen zum plötzlichen Abbiegen bekommt. Dies geht soweit, daß ich vor ein paar Wochen in Berlin meinen ortskundigen Beifahrer nur nach der Adresse fragte, diese in das Navigationssystem eintippte und Ihm sonst Sprechverbot über den Routenverlauf erteilte.

Würde mir ein Navigationssystem Anweisungen erteilen, wie diese typisch von einem Fahrlehrer kommen, das Gerät würde in meiner Fachzeitschrift sicher den katastrophalsten aller Testberichte bekommen und als Unfallgefahr gebrandmarkt werden.

  Beispiele über schlechte Anweisungen


Da fährt eine Anfängerin beim Europark von der Autobahn runter. Bremsen, Kurve, großer zweispruriger Kreisverkehr, Gangwechsel, Vorrang geben. Das beansprucht die Aufmerksamekeit einer Anfängerin bis zum Limit. Dazwischen tönt der Fahrlehrer "Richtung Taxham". Wo ist Taxham? Vor allem, wo soll die Aufmerksamkeit herkommen in dieser Stresssituation, erste Fahrt auf der Autobahn, auch noch Hinweistafeln zu suchen und diese solange zu lesen, bis man Taxham gefunden hat?